Der etwas andere „Tatort“

Die Serie “ Tatort“ ist seit Jahrzehnten Kult. Jeden Sonntag Abend schauen viele Millionen Menschen gerne Krimi. Normalerweise ist der Ablauf dabei immer gleich: etwa kurz vor halb neun wird die erste Leiche gefunden, sofern es mehrere geben sollte. Das war auch im Fall von Ulrich Tukur so. Doch dann geschah etwas, was es so noch nie gab. Die Klappe fiel und Tukur tauchte wieder in sein echtes Leben ein. Und in diesem wurde er auf einmal selbst zum angeblichen Täter.

Dieser Tatort beschritt definitiv neue Wege, indem man den sonst fiktiven Fall in einen Fall hinter dem Set verwandelte. Dadurch entstanden skurrile Szenen, die manchmal allerdings zumindest zeitweise irritierten. Am Ende trifft Tukur auf Tukur und führt ein Zwiegespräch, das auch zur Aufklärung beiträgt. Auch das dürfte einige Tatort-Fans ziemlich irritiert haben!

In Anlehnung an den Titel „Wer bin ich?“ zeigt diese Folge auf, wie es in der Branche zugeht und das manche Schauspieler anscheinend manchmal wirklich nicht wissen in welchem Film sie spielen und wo sie vielleicht mal mitspielen wollen oder sogar müssen, untermalt mit einem mahnenden und einem zwinkernden Auge!